9 Fakten für deinen Spanien-Urlaub

1. Geht immer: Plato combinado

Wir haben uns während unserer Spanien Zeit total in die leckeren Plato Combinados verliebt. Diese Gerichte bekommst Du in fast jedem durchschnittlichen Restaurant und jeder Kneipe. Das Tolle ist, dass sie oft sehr günstig und die Portionen fast immer riesig sind. Tun dir nach einem anstrengenden Tag die Füße weh, gibt es nichts besseres als sich den Magen mit einem großen Plato Combinado vollzustopfen. Plato Combinado bedeutet übrigens so viel wie „Gemischter Teller“. Meistens besteht dieser gemischte Teller aus einem Fleisch deiner Wahl, begleitet von Pommes oder Reis. Dazu gibt es einen Salat oder ein gebratenes Spiegelei.

2. Spanien eignet sich klasse für einen Roadtrip

Von Nord nach Süd, von West nach Ost, es gibt keine Straße, die wir nicht mit unserem geliebten Honda erkundet haben. Von Madrid aus breiten sich die Autobahnen sternförmig über das Land aus. Es gibt so viel zu entdecken. Auch einige der Küstenstraße haben großes Potenzial. Das Wunderbare an einem Roadtrip ist, dass du viele Orte dieses schönen Landes auf einmal besuchen kannst! Achja, keine Angst vor der spanischen Fahrweise. Da gewöhnst Du dich ganz schnell dran.

 

Spanien bietet viel mehr als Du weißt.

 

3. Madrid ist die unterschätzte Perle in der Mitte

Alle strömen sie an die Küsten oder in die andalusischen Städtchen. Doch warum zieht es denn keinen nach Madrid? Viele machen den Fehler die Hauptstadt des Landes zu unterschätzen. Selber Schuld, kann man da fast nur sagen. Denn damit verpassen sie die wahre Schönheit Spaniens. Madrid verzaubert mit seiner natürlichen Eleganz und den vielen grünen Flecken im Stadtbild. Der Stadt der Nachtschwärmer macht so schnell keiner Konkurrenz.

4. Der Winterschlussverkauf

Der spanische Winterschlussverkauf ist ein wahres Shopping-Paradies. Alles ist mindestens um 50% heruntergesetzt. Während die Läden in Deutschland wohl häufig die schönsten Teile vor dem Schlussverkauf im Hinterzimmer verstecken, kannst Du in Spanien wirklich mit qualitativen Schnäppchen rechnen.

5.Verändere deinen Lebensrhythmus

NUR Touris essen vor 8 Uhr und gehen vor 2 Uhr ins Bett. So ist das einfach! Ein Spanier mag seine Siesta und das Abendessen wird nicht vor Sonnenuntergang serviert. Einmal sind wir kurz vor 8 Uhr in einem Restaurant an der Küste im Norden aufgetaucht. Die Blicke, die die Kellner uns zugeworfen haben, waren vielsagend und verurteilend. Über eine halbe Stunde, vielleicht sogar noch länger, sind wir die einzigen Gäste im Lokal geblieben.

 

Die endlosen Landschaften im Landesinneren haben uns immer wieder überrascht.

 

6. Spanien ist ein gelbes Land mit einem grünem Norden

Wir haben doch bestimmt schon erwähnt, wie facettenreich Spanien ist? Oder etwa nicht? Dann wird es höchste Zeit! Spanien überzeugt nicht nur mit tollen Stränden, dem Gebirge Sierra Nevada oder den romantischen Gassen Andalusiens. Wirf doch mal einen Blick in den Norden des Landes. Dort erwartet dich ein ganz anderes Spanien als du es bisher gekannt hast. Zwischen dichten Wäldern, wilder Küste und dem Jakobsweg findest Du ja vielleicht dein Glück!

7. Erkunde die vielen alte Burgen

Was viele nicht wissen, ist, dass Spanien ein Land der Burgen ist. Fast alle zwei Stunden auf unseren Fahrten durch das Hinterland wurden wir zum Anhalten gezwungen. Meist von einer beeindruckenden Festung, zu finden auf einem prachtvollen Hügel. Stehst Du also auf alte Burganlagen, kann dir Spanien so einiges bieten.

 

So sieht es in Andalusien nach einem kurzen aber heftigen Regenfall aus.

8. Lass deinen Regenschirm zuhause. Es sei denn es ist Januar!

In Spanien wartest Du auf Regen eher vergeblich. Während unserer ersten Monate in Madrid haben wir uns den Regen irgendwann fast herbei gesehnt. Die Luft war einfach viel zu trocken und staubig. So wirklich geregnet hat es dann aber erst im Januar. Dafür dann aber richtig doll und fast wochenlang am Stück.

Übrigens: Wenn es in Andalusien einmal regnet, dann kann an einem Tag gut 60% des Jahresniederschlags herunterkommen. Dann folgen Sturzfluten und Überschwemmungen. Uns hat eines dieser Unwetter ziemlich unerwartet getroffen. Den Anblick, den die Straßen uns anschließend geboten haben, werden wir so schnell nicht wieder vergessen.

9. Auch das Innland lohnt sich

Es wäre ein großer Fehler das endlos weite Innland Spaniens zu vernachlässigen. Einige bezaubernde Dörfer, wie zum Beispiel Chinchón, bieten eine gute Alternative zu den herkömmlichen Anlaufpunkten des Landes. Also los, werde kreativ! Wer nicht mindestens drei Örtchen mit unbekannten Namen gesehen hat, darf nicht von sich behaupten das echte Spanien zu kennen!

 

Irgendwo im Nirgendwo – An der Ostküste Spaniens!

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