Reisetipps Spanien

 

Gut zu wissen

  • Spanisch ist von absolutem Vorteil, Englisch bringt dich nur in den Touri-Spots weiter
  • Die Einheimischen sind sehr hilfsbereit
  • Große Supermarkt-Ketten in Spanien: Lidl, Aldi, Corte Ingles, CarreFour, Mercadona, Dia
  • Waldbrandgefahr besteht fast den ganzen Sommer über
  • Beim Wandern solltest Du daran denken, dass der Sonnenuntergang im Süden früher ist als in Deutschland

 

Beste Reisezeit

Natürlich kann man Spanien ganzjährlich bereisen. Besonders toll ist es jedoch im Frühjahr oder Herbst. Dann ist es weder zu heiß noch zu kalt und außerdem kann man die Touristenmassen der Hochsaison umgehen. Natürlich kommt es auch auf die Art und das Ziel deiner Reise an: Wer einen Städte-Trip plant, der sollte nicht im Hochsommer fahren, da der spanische Sommer es ziemlich in sich haben kann. Für Strand-Urlaube empfehlen sich klarerweise die Sommermonate und der beginnende Herbst. Oft bleibt das Meer im Herbst noch einige Zeit warm und badetauglich. Übrigens: Auch Skifahren kannst Du in Spanien. Vor allem um Madrid herum gibt es einige kleinere Skigebiete, die im Winter zeitweise geöffnet haben. Häufig sind die Skipässe aber ziemlich teuer!

 

9 Fakten, die dich vor deiner Spanien-Reise interessieren könnten, findest Du hier!

 

Das schöne Ronda im Süden Spaniens.

 

Autofahren in Spanien

  • Kostenlos Parken ist auch in Städten möglich, man muss nur wissen wie es geht: Am besten suchst Du immer etwas außerhalb der Hauptzentren. An Universitäten oder in Wohngebieten in Zentrumsnähe finden sich oft kostenlose Parkplätze
  • In kleineren Orten gibt es sowieso meist gute Parkmöglichkeiten!
  • Autos werden beim Einparken oft beschädigt, ohne dass sich jemand drum kümmern würde. Rechtlich kannst Du da auch relativ wenig machen. Fahrerflucht ist in Spanien unseres Wissens nach nicht strafbar. Teure Autos stellt man also lieber in die Tiefgarage
  • Nur auf bestimmten Autobahnen muss man Maut zahlen. Wir haben so gut wie nie Maut gezahlt und sind trotzdem fast immer Autobahn gefahren. Lediglich die Maut-Autobahnen der Ostküste sowie die Verbindung zwischen Barcelona und Madrid sind einfach nicht zu umgehen. Da muss man dann notfalls auf die Landstraßen ausweichen, was einen natürlich etwas Zeit kostet. Die spanische Maut ist allerdings schon ziemlich teuer
  • Die Spritpreise sind im Vergleich zu Deutschland meist um einiges günstiger
  • Ab und zu Bundesstraßen zu fahren lohnt sich. So kannst du Naturparks und abgelegene Orte erkunden. Spanien ist nicht nur auf den Hauptrouten schön!
  • Die Spanier fahren viel entspannter als die Deutschen – öfters auch mal zu langsam. Vieles basiert auf Verständigung. Allerdings sind unerwartete Überholungsmanöver auch nicht unbedingt eine Selteneheit. Zudem kann es in den Städten anfangs sehr überfordernd sein, wenn du plötzlich in einem siebspurigen Kreisel steckst! Doch keine Sorge, das alles lernt man schnell. Während unserem ERASMUS-Jahr in Spanien haben wir eigentlich nur Unfälle mit Blechschaden gesehen! Die Spanier können zwar verrückt fahren, aber umsichtig genug, dass es sehr selten richtig ernsthaft kracht!

 

Sicherheit

  • Hohe Sicherheit im Allgemeinen
  • Natürliche Gefahren: Waldbrände, starke Strömungen (v.a. im Süden) und per Mücken übertragbare Krankheiten wie Dengue-Fieber (selten)
  • Kriminalität: v.a. Diebstahl in Städten oder Aufbrechen von Autos
  • Im Südosten in den berühmten Western-Canyons besteht Überschwemmungsgefahr bei Starkregen. Auch wenn es nicht direkt bei einem selbst regnet, besteht die Möglichkeit, dass sich die ausgetrockneten Wege in einen reißenden Fluss verwandeln, da der Boden so trocken ist, dass er das Wasser nicht schnell genug aufnehmen kann. Ist natürlich unwahrscheinlich, aber dennoch gut zu wissen!

 

 

 


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