Batería de Castillitos

Dieser ehemalige Artilleriestützpunkt bietet nicht nur einen gigantischen Meerblick. Er macht dich auch zum Entdecker. Durchstreife endlose unterirdische Tunnel, klettere auf die riesigen Geschützrohre oder mache Selfies vor dem im Stil einer mittelalterlichen Burg gebauten Eingangsportal. image/svg+xmlMadridCabo de Gata-NíjarNíjarGranadaGuadixMálagaRondaSevillaSpanienPortugalAndorraFrankreichMarokkoAlgerienAtlantischerOzeanMittelmeerBalearenKanaren~750km südl.

Icon Gut zu WissenGut zu wissen

  • In den 20er und 30er Jahren wurden rund um den (Marine)Hafen von Cartagena unzählige „Baterías“ errichtet. Die letzten der Küstenartilleriestützpunkte wurden erst in den 1994 aufgegeben und wurden daraufhin teilweise zum Kulturdenkmal ernannt. Sowohl im Regionalpark Sierra de la Muela, Cabo Tiñoso y Roldán in der die Batería de Castillitos liegt als auch an der gegenüber von Cartagena liegenden Küste findest du an jeder Ecke Spuren der starken militärischen Befestigung
  • Die Batería de Castillitos befindet sich im Süden des umgebenden Regionalparks auf dem Kap Cabo Tiñoso. Ihre Aufgabe war zusammen mit der gegenüberliegenden Batería de Cenizas den Zugang zum Marinehafen von Cartagena zu sichern. Beide Stützpunkte sind mit britischen Vickers-Armstrongs Kanonen Kaliber 381mm ausgestattet. Die knapp einen Kilogramm schweren Projektile konnten auf Ziele in bis zu 35 Kilometern Entfernung abgefeuert werden.
  • Die Anlage ist riesengroß. Insgesamt liegen drei Stützpunkte in einer Reihe. Es gibt keinerlei Infrastruktur weswegen es sinnvoll ist Essen und Trinken mitzubringen.
  • Der Eintritt ist kostenlos und man hat fast überall Zutritt. Man kann alles selbst erkunden. Es gibt auch mehrere unterirdische Gänge, z.B. bei der ersten Gebäudeansammlung gleich beim Parkplatz oder im Hauptteil der Anlage. Achtung: Denke immer an deine Sicherheit! Es sollte immer jemand draußen bleiben der im Notfall Hilfe holen kann. In weiten Teilen der Anlage kann eine Einsturzgefahr nicht ausgeschlossen werden. Teilweise wird davor explizit per Schild gewarnt. Der Zugang zu den Gebäuden, Bunkern und Tunneln ist meist unabhängig vom Zustand möglich. Vor Abgründen mit Sturzgefahr wird nicht gewarnt. Frei zugänglich bedeutet hier definitiv nicht sicher!

Icon SehenswertesSehenswertes

Unsere Lieblingsorte

  • Das Eingangsportal ist im Stil einer mittelalterlichen Burg gebaut. Burgzinnen und Türmchen inklusive!
  • Der auf 250 Meter Höhe gelegene Stützpunkt ist hauptsächlich in den Fels gegraben um vor feindlicher Entdeckung geschützt zu sein. Auf der Oberseite sind Bunker errichtet und die beiden Artilleriegeschütze aufgestellt. Der Ausblick ist sagenhaft
  • Gerade die unterirdischen Gänge hinter dem Hauptportal sind faszinierend. Es besteht die Möglichkeit den Felsen einmal komplett zu durchqueren und auf der anderen Seite bei einem Ausguck wieder herauszukommen.

Weitere Inspirationen

  • Südlich der Batería de Castillitos liegt noch die Batería de Jorel. Dieser kleinere Außenposten ist kein Muss aber ein nettes Extra. Unterhalb der Anlage direkt an der Kapspitze steht ein Leuchtturm
  • Folgt man vom Parkplatz aus nicht der asphaltierten Straße gen Süden sondern der Kiesstraße nach Nordwesten erreicht man bald die auf dem Hügel liegende Batería del Atalayón. Der Eingangsbereich ist ebenfalls besonders, da das Portal mit Säulen geschmückt ist. Dieser Stützpunkt ist in einer schlechteren Verfassung als die beiden anderen und die Geschütze wurden demontiert
  • Der Zugang zum Zwillingsstützpunkt Batería de Cenizas ist ebenso außergewöhnlich. Statt einer mittelalterlichen Burg erwartet dich hier ein Portal inspiriert von der Mayastadt Chichén Itzá


UNSER FAZIT

Das Erkunden dieser weitläufigen Anlage macht unglaublich viel Spaß. Fast alles ist frei zugänglich und wer genügend Vorsicht walten lässt, wird eine wahnsinns Zeit haben.



Was gibt's in der Nähe?

Südlich

  • Im Ort Isla Plana kann man durch die Cueva del Agua tauchen
  • Bolnuevo
  • Sierra de las Moreras

Nördlich

  • Cartagena
  • Parque Regional de Calblanque
  • La Manga del Mar Menor
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