Die spanische Ostküste für Hotspot-Vermeider

Spanien ist eines der beliebtesten Reiseländer weltweit. Nicht nur deutsche Touristen schätzen die Mittelmeerperle und kommen Jahr für Jahr hierher, um einige Tage am Strand zu liegen oder eine der sprudelnden Metropolen zu erkunden. Dass dieser Ansturm seine Schattenseiten mit sich bringt und der Massentourismus viele Orte völlig für sich eingenommen hat, ist ebenfalls schon seit langem bekannt. Einer dieser vom Massentourismus gekaperten Orte ist die spanische Ostküste. Wer uns kennt, der weiß, dass überbevölkerte Ziele so gar nicht unser Ding sind. Trotzdem sind wir auf unserer Reise durch Spanien auch an der Ostküste vorbeigekommen. Mit viel Liebe und Geduld haben wir versucht hinter die Fassade zu schauen und die Schönheit der Region zu erkennen. Dabei ist uns so einiges aufgefallen. Wie also kannst Du die spanische Ostküste fernab der Touristenströme erkunden und dabei eine tolle Zeit haben? Das erfährst Du, wenn Du weiterliest!

 

Das Wasserfelder sind das Zuhause vieler seltener Vögel.

 

Erstens: Vermeide jede Art von Reisezeit. Am besten kommst Du sogar zur absoluten Nebensaison. Dann hast Du eine gute Chance auf angenehm leere Orte und Strände.

Zweitens: Die Strände an sich sind teilweise übrigens wahre Traumstrände. Wir teilen sie aber nur sehr ungerne mit so vielen anderen Badesüchtigen. Ein besonders schöner Strand der spanischen Ostküste ist zum Beispiel der Playa de Calblanque.

 

Wir haben einen wunderschönen Sonnenuntergang am Playa de Calblanque erlebt.

 

Drittens: Die spanische Ostküste könnte eigentlich so schön sein. Wären da bloß nicht die vielen verfallenen Häuser und Bauruinen. Im Winter kommen noch die verlassenen Geisterstädte dazu.

Viertens: Die Gegend eignet sich ziemlich gut für einen Roadtrip. Du kannst dir auf diese Weise die Highlights herauspicken und musst nicht unnötig lange an einem Ort verweilen, der dir nicht gefällt.

 

In den Dünen südlich von Valencia lebt eine glückliche Katzenfamilie.

 

Fünftens: Nimm dir die Zeit nach den geheimen Ecken zu suchen, die vom Tourismus noch nicht ganz so stark betroffen sind. Auch wenn man sich das nicht wirklich vorstellen kann, davon existieren tatsächlich noch einige wenige. Was haben wir so alles gefunden, als wir uns auf die Suche gemacht haben? Idyllische, kleine Häuschen am Wasser, verfallene aber wunderschöne Fischerboote und ehemals prächtige Schlösser. Wir sind gespannt, was Du finden wirst!

 

Was für ein majestätischer Anblick, oder?

 

Dieser Platz strahlt eine einfache Ruhe aus.

 

Sechstens: Schau auch mal in Peñíscola vorbei. Der Ort überzeugt mit einem kunterbunten, historischen Stadtkern und in der Umgebung befindet sich nicht nur ein toller Naturpark.

Siebtens: Wir empfehlen dir auch das Hinterland zu erkunden. Da wartet hin und wieder ein wahres Naturphänomen auf dich. Wie beispielsweise die Wasserfelder von l’Albufera, gelegen südlich von Valencia. Für alle Vogelfreunde ist dieser Ort ein wahres Paradies. Spanien zu entdecken lohnt sich einfach!

 

So viele Vögel haben wir selten zuvor an einem Ort gesehen!

 

Achtens: Zwischen Valencia und Alicante brauchst Du nicht allzu viel Zeit einplanen. Dort gibt es – unserer Meinung nach – nur wenige sehenswerte Plätze! Wir waren auf dieser Strecke zweieinhalb Tage unterwegs, die uns völlig gereicht haben.

Neuntens: Solltest Du mal Lust auf einen deutschen Bäcker bekommen, dann findest Du ihn in Calp, dem touristischen Überwinterungszentrum so einiger Briten, Niederländer und Deutscher. Im Ausland essen wir zwar lieber aus der traditionellen Küche vor Ort, aber ein gutes Bauernbrot zum Frühstück ist trotzdem etwas, das wir ab und zu vermissen.

Zehntens: DAS Highlight der Ostküste ist der bezaubernde Naturpark Cabo de Gata. Wer auf malerische, ruhige Dörfchen, endlose Strände und raue Natur steht, der ist dort genau am richtigen Ort.

 

Und… neugierig geworden?

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